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Die Zukunft beginnt jetzt

Wie werden wir in zehn Jahren leben? EWE-Zukunftsexperte Heiko Hambrock beschäftigt sich bei seiner Arbeit mit dieser Frage. Heute trifft er den neunjährigen Carl und zeigt dem Sohn einer Kollegin, welche Innovationen künftig den Menschen das Leben leichter machen könnten. Eine Geschichte über intelligente Lampen, Roboter und selbstfahrende Autos.

Heiko Hambrock
Heiko Hambrock, 45, leitet den Bereich „Strategische Projekte und Beteiligungen“ bei EWE und macht sich tagtäglich Gedanken darüber, wie wir morgen leben werden und wie Geschäftsmodelle aussehen könnten. Der Betriebswirt lebt mit seiner Familie in Aurich, stammt aber ursprünglich aus Freiburg. „In meiner Freizeit trainiere ich für den Ironman“, sagt Heiko Hambrock, „und ich stehe auf alte Rock-’n’-Roll-Musik!“

Wenn der neunjährige Carl einmal erwachsen ist, reißt ihn frühmorgens kein Wecker mehr aus dem Schlaf.  „Intelligente Tageslichtlampen, die dich passend zu deinem Schlafrhythmus wecken, werden dann Standard sein“, erklärt ihm Heiko Hambrock bei seinem Besuch. „Vielleicht weckt die Lampe dich auch noch mit deinem Lieblingsduft, zum Beispiel Kaffee.“ Und wenn die Straßen gerade so voll sind, dass Carl auf dem Weg zur Arbeit oder zur Uni ohnehin im Stau stecken bleibt, lässt ihn das System noch ein paar Minuten länger schlafen.

Heiko Hambrock setzt sich in seinem Job damit auseinander, wie unsere Lebenswelt von morgen aussehen wird und welche Rolle EWE dabei spielen könnte. Heute testet er gemeinsam mit Carl neue Techniktrends.  „EWE smart living, also ein vernetztes, automatisiertes Zuhause, gibt es ja jetzt schon. Aber das ist erst der Anfang“, sagt der Betriebswirt. „In Zukunft werden ganz viele Dinge, die wir heute noch selbst erledigen, automatisiert ablaufen und von Robotern übernommen.“

Haushaltsroboter und fliegende Autos

Zukunft beginnt jetzt

Carl wird nach dem Aufstehen wahrscheinlich die ersten Nachrichten des Tages, seine Uni-Termine und den aktuellen Wetterbericht auf der Zimmerwand projiziert lesen können, während die Kaffeemaschine bereits von alleine angesprungen ist und seinen Lieblingskaffee zubereitet. „Ich fänd’s cool, wenn es eine Art Schnalle für die Hand gäbe, die mich automatisch anzieht“, sagt Carl.

Der Viertklässler ist der Sohn einer EWE-Mitarbeiterin und hat viele Ideen für die Zukunft – auch fliegende Autos oder ein Roboter, der wischt, putzt und den Abwasch macht, gehören dazu. „Haushaltsroboter wird Carl ganz sicher erleben“, sagt Heiko Hambrock. „Heute gibt es bereits welche für einzelne Tätigkeiten wie Staubsaugen oder Rasenmähen, in zehn Jahren wird ein einziger Multifunktionsroboter viele dieser Routineaufgaben erledigen können.“ Heiko Hambrock ist davon überzeugt, dass die technischen Entwicklungen in dem Bereich rasant zunehmen werden: „Dieser Trend wird die Gesellschaft in Zukunft stark verändern und das macht es für manche Menschen vielleicht im Moment noch unheimlich.“

EWE kooperiert mit Start-ups

Zukunft ist jetzt

Carl hat Spaß an der neuen Technik. „Die Holobrille ist super“, sagt er, „damit kann ich Spiele spielen und ganz viele Dinge sehen, die man sonst nicht sieht: die Welt in Grün, Violett und Blau zum Beispiel und sogar einen virtuellen Tennisspieler!“ Auch wenn viele technische Geräte heute wie Spielerei erscheinen, nimmt EWE diese Trends ernst. „Wir kooperieren bereits mit Start-up-Unternehmen aus den Bereichen Energie und Telekommunikation“, sagt Heiko Hambrock. „Denn in zehn Jahren wird man es lustig finden, dass wir heute auf Smartphones herum wischen oder Apps per Knopfdruck starten.“ Dann könnte vieles per Augenbewegung funktionieren oder auch ganz anders: „Natürlich kann niemand von uns die Zukunft vorhersagen, aber es gibt bereits heute Tendenzen, die wir beobachten.“

Neue Rolle für EWE

Aber warum beschäftigt sich ein Energieunternehmen wie EWE überhaupt mit solchen Trends? „Der gesamte Energiemarkt wird sich radikal verändern“, sagt Guido Kühling, Leiter der EWE-Konzernentwicklung. „Haushalte werden künftig ihren Strom auch selbst erzeugen und eine neue, dezentrale Infrastruktur aufbauen.“ Das beeinflusst die klassischen Geschäftsmodelle der Energieversorger.

„Aufhalten lässt sich diese Entwicklung nicht, deshalb werden wir unseren Kunden weitere Dienste neben dem Verkauf von Strom und Gas anbieten“, erklärt Guido Kühling. Zum Beispiel mit moderner IT-Technik, die neue Produkte ermöglicht, die den Menschen das Leben leichter machen. Damit wird EWE vom Energieversorger zum Umsorger, der neben Wärme, Licht und Telefonanlagen auch die passende App und sogar Versicherung oder Finanzierung anbietet.

Was heute schon möglich ist

EWE bietet nicht nur Strom und Gas, Festnetz und Mobilfunk, Internet und Cloud-Dienste, sondern bereits heute viele innovative Services und Produkte rund ums Haus.

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Was heute schon möglich ist

EWE bietet nicht nur Strom und Gas, Festnetz und Mobilfunk, Internet und Cloud-Dienste, sondern bereits heute viele innovative Services und Produkte rund ums Haus.

Was heute schon möglich ist

Neue Technologien, neue Fragen

Die Zukunft beginnt jetzt

„Eine ganz wichtige Rolle wird künftig das Internet der Dinge spielen“, sagt Heiko Hambrock. Das bedeutet, dass künftig jede Steckdose und jede Lampe mit dem Internet verbunden ist, genauso wie Waschmaschinen, Trockner oder Fenster. Smart Homes heißen diese intelligenten Häuser und Wohnungen, die teilweise heute schon per App gesteuert werden können und automatisiert Energie sparen. Zum Beispiel, weil sie wissen, wann die Bewohner zu Hause sind oder wie die persönliche Wohlfühltemperatur ist.

Problematisch wird’s dann, wenn die bei allen Familienmitgliedern anders ist“, schmunzelt Heiko Hambrock. Doch das sind nur die kleinen Problemchen des Alltags. Die neue Welt wirft auch noch viel größere Fragen auf: „Selbstfahrende Autos sind so ein Beispiel“, erklärt Heiko Hambrock. „Technisch gesehen ist das heute bereits möglich. Aber wer entscheidet, wie das Auto beispielsweise für Gefahrensituationen programmiert wird oder wer sich versichern muss? Derjenige, der einsteigt, oder der Softwareentwickler?“ Der EWE-Zukunftsexperte glaubt, dass genau solche Fragen vermehrt auf uns zukommen werden.

Städte der Zukunft

Nicht nur das Zuhause wird sich verändern, auch unsere Städte werden in zehn Jahren anders aussehen als heute. Noch mehr Menschen werden in Städten leben: 70 Prozent der Weltbevölkerung, schätzen die Vereinten Nationen. Intelligente Verkehrssteuerung, vernetzte Mülleimer und Häuser, die überschüssigen Strom an die Nachbarn verkaufen: „All das wird kommen, davon bin ich überzeugt“, sagt Heiko Hambrock. „Deshalb beschäftigen wir uns mit diesen Zukunftsvisionen – im Kleinen wie im Großen.“ Er hat auch schon selbst angefangen, sein Zuhause smart zu machen. „Ich habe einen Rasenmäher- und einen Staubsauger-Roboter“, erzählt er. „Beide funktionieren ganz wunderbar. Nur mein Hund musste sich erst an diese neuen Mitbewohner gewöhnen.“

Aus hallo nachbar 0117

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